Schön, wieder “Zuhause” zu sein…
Geschrieben am 13.02.2012 von Uwe NeumannWer sich in einem Augustinum niederlässt hat damit weder seine Freiheit noch sein bisheriges Leben aufgegeben. Sicher, manch einer kann schon aus gesundheitlichen Gründen keine allzu weiten Reisen mehr machen, anderen fällt bereits die Fahrt mit dem Bus in die Stadt schwer. Es ist eben nicht jedermanns Sache mit einem Rollator die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.
Trotzdem gibt es bei uns viele Bewohner, die wie früher Jahr für Jahr Urlaub in Deutschland oder auch im Ausland machen. Auch ein Besuch bei Kindern und Enkeln ist häufig ein fest eingeplanter Höhepunkt. Das eine oder andere Ehepaar hat sogar noch ein Ferienhaus oder eine Wohnung in “bester Lage”. Sylt und die Schweiz lassen grüßen.
Doch egal, wo man auch war und was man alles erlebt hat - am Ende hört man doch sehr häufig den Satz: “Es ist schön, wieder Zuhause zu sein.”
15.02.2012 um 00:57
“Es ist schön, wieder Zuhause zu sein.”
Ne, nicht wirklich. Nicht immer. Nicht im Augustinum Kleinmachnow.
Heute Schreiben vom Stiftsdirektor: bedauerlicherweise müssen wir Sie informieren, dass heute in ein Appartement in unserem Hause eingebrochen wurde. Der bzw. die Täter haben sich in Abwesenheit der Bewohner gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschafft.
Die Polizei ermittelt….
15.02.2012 um 11:07
Das ist bei uns in 12 Jahren noch nicht passiert, so lange bin ich immerhin schon hier. Sobald die Polizei etwas herausgefunden hat, wäre es schön, wenn Sie sich mit einem weiteren Kommentar an dieser Stelle noch einmal melden würden. Gruß U. N.
16.02.2012 um 12:42
Dieser Beitrag hat den Schreiber etwas irritiert. Folglich hat er, in einem Haus dieser Kette wohnend, mal einige Mitbewohner zwischen 70 und 85 befragt.
Ergebnis: nein! Alle sagen, daß sie sich im Augustinum gut aufgehoben fühlen, aber dorthin “heimkehren” von einer Reise, von den Kindern, aus dem Ferienhaus, das finden alle durchaus nicht lustig. Denn dann hören sie nicht etwa nur von Einbrüchen - die gab es hier auch -, sondern werden gleich unfreiwillig “informiert”, daß dieser oder jene gestorben sind, irgend etwas nicht funtioniert hat, daß “man” sich gestritten oder sich andere neu zusammengetan haben (”Paare”!) usw.