<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: In Hamburg lässt sich gut Feste feiern&#8230;</title>
	<atom:link href="http://www.neumann-blog.de/2010/08/28/in-hamburg-lasst-sich-gut-feste-feiern/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.neumann-blog.de/2010/08/28/in-hamburg-lasst-sich-gut-feste-feiern/</link>
	<description>vordergründig  &#038;  hintersinnig</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 20:12:57 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Kurt</title>
		<link>http://www.neumann-blog.de/2010/08/28/in-hamburg-lasst-sich-gut-feste-feiern/comment-page-1/#comment-4709</link>
		<dc:creator>Kurt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 02:32:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.neumann-blog.de/?p=1852#comment-4709</guid>
		<description>Früher ist alles besser und nicht nur gut gewesen!

Ich liebe die Gebrüder Wolf, bei Albers wird mir mau im Magen, weil all seine Filme und Lieder leider nur ein feines Stück Vergangenheit sind.

Klopstock aber – ja, auch er gehört der Vergangenheit an, einer, die niemand von uns hat erleben dürfen – der schlägt aus Wörtern Rhythmen raus.

So möcht behaupten ich, ich pfeif’s euch durch die Flöte: Friedrich Gottlieb war’s, nicht Schiller und nicht Goethe ... der nämlich abseits des Massenbewusstseins die antike Metrik so in die deutsche Prosodie hat einbinden können, dass deren Regeln erhalten worden sind.

Nur Johann Christian Friedrich Hölderlin kann sich, obwohl gegen Schiller und Goethe beide (Klopstock, Hölderlin) wenig erwähnt werden, in dieser Disziplin mit Klopstock messen. Schließlich geht es hier um Sprachentwicklung und nicht um Werke! Und genau in diesem Punkt sind die berühmten beiden unterlegen und in der Fachliteratur für Metrik und Versgeschichte plötzlich die kaum erwähnten Dichter, die zwar gewusst haben, wie man die komplizierten Muster hat umsetzen müssen, die die sprachliche Entwicklung ausgerechnet in ihrem Genre aber nicht mitentwickelt haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Früher ist alles besser und nicht nur gut gewesen!</p>
<p>Ich liebe die Gebrüder Wolf, bei Albers wird mir mau im Magen, weil all seine Filme und Lieder leider nur ein feines Stück Vergangenheit sind.</p>
<p>Klopstock aber – ja, auch er gehört der Vergangenheit an, einer, die niemand von uns hat erleben dürfen – der schlägt aus Wörtern Rhythmen raus.</p>
<p>So möcht behaupten ich, ich pfeif’s euch durch die Flöte: Friedrich Gottlieb war’s, nicht Schiller und nicht Goethe &#8230; der nämlich abseits des Massenbewusstseins die antike Metrik so in die deutsche Prosodie hat einbinden können, dass deren Regeln erhalten worden sind.</p>
<p>Nur Johann Christian Friedrich Hölderlin kann sich, obwohl gegen Schiller und Goethe beide (Klopstock, Hölderlin) wenig erwähnt werden, in dieser Disziplin mit Klopstock messen. Schließlich geht es hier um Sprachentwicklung und nicht um Werke! Und genau in diesem Punkt sind die berühmten beiden unterlegen und in der Fachliteratur für Metrik und Versgeschichte plötzlich die kaum erwähnten Dichter, die zwar gewusst haben, wie man die komplizierten Muster hat umsetzen müssen, die die sprachliche Entwicklung ausgerechnet in ihrem Genre aber nicht mitentwickelt haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

