Politiker empfiehlt „Zweitfrauen“…
Geschrieben am 27.08.2010 von Uwe NeumannVernehme ich da ein erschrockenes Durchatmen? Keine Sorge meine Damen und Herren: Es handelt sich um einen Politiker in der Türkei. Der Bürgermeister einer Schwarzmeer-Stadt hatte angeregt, dass sich Türken kurdische Zweitfrauen zulegen sollten. Damit könnte die Feindschaft zwischen den Volksgruppen überwunden werden, wie Beispiele aus seiner eigenen Familie zeigten.
Ich kann das natürlich nicht beurteilen, aber wenn ich mal so darüber nachdenke, dann finde ich: Das hat etwas für sich! Die eine Frau könnte sich voll und ganz ihrer Emanzipierung widmen und Karriere machen, die andere schmeißt den Haushalt und ist für die Kindererziehung zuständig. Dann würden vor allem endlich mal wieder mehr Kinder geboren. Denn der Mann bekäme häufiger Gelegenheit, sich der Sache zu widmen, für die er von der Natur vorgesehen ist.
Leider würden wir in Deutschland sehr schnell mit dem Gesetz und mit der Kirche in Konflikt geraten. Frage: Wie ist das eigentlich mit „unseren“ Türken oder anderen Muslimen? Dürften die bei uns zwei oder mehr Frauen haben? Ich muss gestehen: Ich habe noch nie etwas davon gehört. Augenscheinlich bekommen die in Deutschland lebenden Türken auch so genug Kinder. Es wird ja jetzt schon prophezeit, dass es in einigen Jahrzehnten mehr “Türkischstämmige” als Deutsche in Deutschland gibt.
Im Grunde ist die Polygamie auch in der säkularisierten Türkei verboten. Was der genannte Politiker leidvoll erfahren musste, denn die Regierungspartei AKP hat bereits eine Untersuchung gegen ihn eingeleitet. Drücken wir ihm die Daumen, dass er nicht eine Frau wieder hergeben muss.