Scheinbar geht’s den Nashörnern wie den Menschen…

Geschrieben am 26.08.2010 von Uwe Neumann

Das Nashorn als solches steht den Bewohnerinnen und Bewohnern der augustinischen Wohnstifte näher als manches andere Tier. Deshalb interessiert es Sie vielleicht, meine Damen und Herren, dass ein Zoo in Nepal seinem einzigen Nashorn-Paar extra „Flitterwochen“ verordnet hat, um sie zur dringend erforderlichen Fortpflanzung anzuregen. Schließlich droht ihrer Art das baldige „Aus“. Auch bei uns in Deutschland steht es bekanntlich mit dem Nachwuchs nicht zum Besten. Bei uns Menschen meine ich. Zu viel Stress, zu wenig Zeit, beengte Wohnverhältnisse – all das mag eine Rolle spielen. Wenn auch natürlich nicht die einzige.
Den Nashörnern in Nepal wurde zur Abhilfe und Anregung eine eigene „Flitterwochen-Suite“ zur Verfügung gestellt. Dort können die beiden sich in weichem Schlamm suhlen, statt auf hartem Beton liegen zu müssen. Außerdem können sie jederzeit nach Lust und Laune in zwei großen Teichen baden. Das alles dürfte für uns Menschen wohl einem Aufenthalt in einem 5-Sterne-Hotel entsprechen. Zur Abwechslung mal gar nicht so übel, denke ich. Vor allem für Ehepaare, deren Flitterwochen schon eine ganze Weile zurückliegen, aber nicht bis in die letzte Konsequenz „ausgenutzt“ wurden - wenn Sie verstehen, was ich meine. Die Frage ist nur: Wer soll das bezahlen?

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