Weißblau und „saugut“: Unser Oktoberfest unter der Kuppel
30.09.2009Gestern war es so weit: Wir haben uns dem großen Vorbild angepasst und den Oktober im September gefeiert. Mit allem was dazu gehört. Zwar hatten wir kein Zelt, aber unsere Kuppel in ca. 50 m Höhe unterm „Himmelszelt“ wie unser Stiftsdirektor launig bemerkte, war bestimmt genauso gut und unserem Alter eher angemessen.
Begrüßt wurden wir wie erwähnt von unserem Stiftsdirektor und einer fröhlichen Damenriege aus der Verwaltung. Fast alle hatten sich ausstaffiert mit Original-Dirndln, nur nicht so offenherzig wie man es aus München kennt. Wollte man uns vielleicht nicht zuviel zumuten? Oder hat die Hamburgerin als solche weniger „Holz vor der Hütten“? Nun, das müssen wir hier nicht klären, und es tat auch dem Spaß, den wir alle miteinander hatten, keinen Abbruch. Vor allem hatten die Damen alles getan, um unsere Kuppel so echt wie möglich auszustatten. Neben weißblauen Girlanden schufen weißblaue Tischdecken und Servietten das richtige Ambiente.
Kulinarisch fehlte es natürlich auch an nichts. Das bayrische Bier gab es als Maß, obligatorisch mit einem Liter – allerdings waren es nur wenige, die sich daran versuchten – aber man konnte ja auch 2 mal oder mehrmals einen halben Liter trinken. Sogar Krüge mit einem Drittel Liter Fassungsvermögen gab es. So kam jeder auf seine Kosten. Natürlich durften auch die typischen bayrischen Schmankerln nicht fehlen: Weißwürscht, Schweinsbraten, Brezn, Obazda, Radi, Bayrische Creme und vieles, vieles mehr.
Als ich nach ca. 4 Stunden ging, war der Abend für einige noch lange nicht zu Ende. Aber ich werde hier natürlich niemanden verraten. Wie käme ich denn dazu…