Archiv für 12.2008

Meine Güte, wie konnte ich das nur übersehen?

15.12.2008

Vorige Woche schrieb ich an dieser Stelle einen Beitrag „Kaffee, Tee, Kakao“ und darüber, dass man den Kaffee anfangs mit allen möglichen „Gewürzen“ verfeinerte. Wobei allerdings Friedrich der Große, der Pfefferkörner oder auch einen Schuss „weißen“ Senf in seinen Kaffee tat, sicherlich eine Ausnahme war. Erst als ich den Beitrag schon in den Blog eingestellt hatte, fiel mir ein, dass es in „meiner“ Privat-Rösterei neuerdings auch Kaffee mit Gewürzen gibt. Bisher war das für mich absolut uninteressant, denn ich habe meine Sorte, der ich auch weiterhin die Treue halten werde. Aber was tut man nicht alles für einen guten Zweck? Ich wollte Ihnen doch wenigstens davon berichten, und dazu muss ich erst einmal kosten…
So kaufte ich gestern, der Jahreszeit entsprechend, 100 g „Adventskaffee mit weihnachtlichen Gewürzen“. Ich vermute darunter Kardamom, Zimt, vielleicht auch etwas Vanille. Also, wenn Sie es genau wissen wollen: Meine Lust auf Weihnachten wurde dadurch nicht gesteigert: Ich trinke meinen Kaffee lieber „pur“. Ach ja, 100 g „Spanisch Caramel“ habe ich mir auch noch einpacken lassen. Aber die müssen warten bis nach Weihnachten. Wenn es der Hit wird, werde ich es Sie wissen lassen.
Sollten Sie mehr über solche Kaffees erfahren wollen, gehen Sie doch mal zu Google und geben Sie ein: “Aromatisierter Kaffee”. Damit tun Sie dann etwas für Ihre “Kaffee-Bildung”. Und vielleicht bringt es Sie ja auf ganz neue Ideen. Viel Spaß.

“Kommentare-Schreiben” jetzt mit einer Zahlen-/Buchstaben-Kombination…

13.12.2008

Keine Angst: Es tut nicht weh. Und ist auch gar nicht schwierig. Aber diese Neuerung musste sein. In meinem Beitrag vom 25. November berichtete ich Ihnen von einem Angriff böser „Spam-Brüder“ auf meinen Blog, der am Ende glücklicherweise erfolgreich abgewehrt werden konnte. Damit sich so etwas nicht wiederholt, wird in Zukunft jeder Kommentar, den Sie schreiben mit einem Sicherheits-Code versehen. Und das geht so:
Wie bisher geben Sie, wenn Sie einen Kommentar schreiben wollen – wozu ich Sie ausdrücklich ermuntern möchte, denn ich freue mich über jeden Kommentar, gleichgültig ob zustimmend oder kritisch – machen Sie das wie bisher. Sie klicken am Ende des Beitrags dahin, wo bisher steht “Kein Kommentar“ oder auch beispielsweise  ” 1 Kommentar”, geben in den dann erscheinenden leeren Feldern Ihren Vor- und Nachnamen ein sowie Ihre E-mail-Adresse (ist nur für Sie sichtbar), und schreiben Ihren Kommentar in das große freie Feld.
Jetzt kommt das Neue: Bevor Sie auf „Kommentar abschicken“ klicken, müssen Sie die links davon stehende farbig angelegte Zahlen-/Buchstaben-Kombination abschreiben und in das darunter befindliche freie Feld eingeben. Eigentlich gar nicht so schwierig, oder?

Die Ereignisse überschlagen sich fast, ich komme gar nicht mehr richtig nach

08.12.2008

Wer vielleicht denkt, dass es mit unserer Weihnachtsstimmung in diesem Jahr wohl nicht weit her sein kann – nur weil ich bisher nichts darüber berichtet habe – der irrt. Pünktlich zum 1. Advent hatten wir unseren Adventsmarkt, mit vielen Besuchern von nah und fern. Ich hatte anderes vor, kam aber immerhin rechtzeitig, um noch den Rest vom hervorragenden Glühwein mitzukriegen. Ich hörte, dass die selbstgebackenen Kekse – einige unserer Bewohnerinnen hatten die ganze Woche über um die Wette gebacken – weggegangen waren…nein, nicht wie die warmen Semmeln, sondern eben wie die besten selbstgebackenen Kekse. Die Erbsensuppe mit Wurst hatte allen gemundet, von den gespendeten Büchern, die so gut wie alle zum Schnäppchenpreis ausgezeichnet waren, wurden viele verkauft, aber es auch noch so einiges zurück. Das ist  halt so.
Mit dem 1. Dezember begann unser „Literarischer Adventskalender“, eine tägliche Lesung von Advents- und Weihnachtstexten, die bis Heiligabend nicht abreißen wird. Schließlich müssen wir jeden Tag ein Türchen aufmachen - entweder zum Augustinussaal oder zur Kapelle. Der anspruchsvollen Aufgabe des Vorlesens stellten und stellen sich freiwillig die Mitarbeiter unseres Hauses, einschließlich des Pastors und des Stiftsdirektors.
Am 3. Dezember folgte eine Andacht „Mit allen Sinnen“ zum Thema „Eine Schale voll Licht“. Es ging darum, das Besondere des Lichtes zu erfassen, indem wir es einmal in meditativer Form mit unseren Sinnen aufnahmen und versuchten, seine symbolische Bedeutung an Hand von biblischen Texten auszuleuchten.
Am 4. Dezember schließlich fand unser Bewohner-Adventscafé statt, seit Jahren bewährt und allseits beliebt. Mit Stollen und Weihnachtsgebäck, munterer Unterhaltung und dem gemeinsamen Singen der schönsten Weihnachtslieder. Im Augustinussaal war fast jeder Platz, das machte die Sache doppelt gemütlich.
Am Nikolaustag fanden wir dann alle ein kleines süßes Angebinde vor der Tür. Und nun kommt erst einmal eine „weihnachtliche“ Pause bis zum ersten Großereignis, der Bewohnerweihnachtsfeier am 18. Dezember. Wir freuen uns schon drauf.